Sportsachen richtig waschen

Sportsachen waschen

Foto: Peter Bernik/shutterstock

Sportsachen richtig waschen – so geht’s!

 

Sportsachen richtig waschen und trocknen und schon müffeln sie nicht. Die Meisten kennen das Problem, dass  frisch gewaschene Sportsachen schon beim ersten leichten Schwitzen so übel riechen, als wären T-Shirt und Hose  nicht gewaschen worden. Oft riechen die Sachen sogar noch schlimmer als vor der Wäsche. Gerade  bei Sportbekleidung aus Mikrofaser und speziellen Funktionstextilien ist das ein weit verbreitetes Problem. Mit den folgenden 8 Tipps sagt man üblen Gerüchen in Sportsachen den Kampf an:

gleich nach dem Training gut trocknen

  • Die Sportsachen nach dem Training zuhause immer gleich aus der Sporttasche nehmen und zum Trocknen über den Rand des Wäschekorbs hängen, denn oft sind die Sachen noch feucht vom Schwitzen. Durch die beim Schwitzen entstandenen Bakterien bilden sich Gerüche. Die geschlossene vollgestopfte Sporttasche bietet den idealen Nährboden für diese Bakterien und im schlimmsten Fall bilden sich sogar Schimmelsporen.

spezielles Waschmittel für Sportsachen verwenden

  • Die Sportsachen nicht zu heiß waschen. 30° reichen aus. Um die Membranfunktion wie Wind- und Wetterschutz oder die Atmungsaktivität der Kleidung zu schützen empfiehlt sich ein speziell für Sportsachen geeignetes Waschmittel. Diese Spezialwaschmittel für Sportsachen, verfügen über eine Art „Re-Fresh-Effekt“, so dass unangenehme Gerüche dauerhaft neutralisiert werden. Dabei werden Duftteilchen nach und nach freigesetzt, sobald Feuchtigkeit, z.B. durch Schweiß, entsteht. Speziell für Sportsachen geeignetes Waschmittel gibt es von verschiedenen Herstellern im Drogeriemarkt und in den Waschmittelabteilungen der Supermärkte.

beim Waschen gut spülen

  • Wenn möglich, dann den Wasserstand beim Waschgang erhöhen. Bei den meisten Waschmaschinen lässt sich das über eine „Wasser-Plus-Taste“ einstellen. Durch das vermehrte Wasser werden die Sportsachen besser von Waschmittelresten befreit.

keinen Weichspüler verwenden

  • Keinen Weichspüler verwenden! Der Weichspüler verklebt die Membranen bei speziellen funktionalen Sportsachen, so dass sie ihre Funktionen wie Atmungsaktivität oder Wind- und Wetterschutz auf Dauer verlieren. Funktionswäsche ist weich und braucht keinen Weichspüler. Bei der Verwendung von speziellem Sportwaschmittel braucht man auch bei Sportsachen aus Baumwolle keinen Weichspüler.

Hygienespüler bei starkem Schweißgeruch

  • Wenn die Sportsachen extrem riechen, empfiehlt es sich einen Hygienespüler zu verwenden. Den gibt man einfach in das für den Weichspüler vorgesehene Fach der Waschmaschine. Mit Hygienespüler sollte man allerdings eher geizen, da dieser in unseren Kläranlagen auch Jagt auf die dort spezielle eingesetzten guten Bakterien macht.

oxidative Bleiche gegen starken Schmutz

  • Bei Flecken und starken Verschmutzungen an den Sportsachen hilft meist schon ein Löffel oxidative Bleiche zum Waschmittel zu geben.

Zitronensäure gegen gelbe Deoflecken

  • Sollten sich bei weißen T-Shirts gelbe Deoränder gebildet haben, bekommt man diese mit Zitronensäure in den Griff. Bereits fertige Produkte mit Zitronensäure gibt es im Drogerie- oder Supermarkt. Einfach auf die Flecken „tupfen“ – nicht in den Stoff reiben.

nach dem Waschen sofort trocknen

  • Die frisch gewaschenen Sportsachen unbedingt gleich nach dem Waschen trocknen. Sportsachen aus Baumwolle kann man im Trockner trocknen. Die Funktionswäsche muss aber zum Trocknen an der Luft aufgehängt werden.
																Beitrag: Petra Brandenburger

 

 

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